UTK und Theater HTWG, Konstanz

Synopsis

13. November – 12. Dezember 2020

Die Dream-Factory ist ein Laboratorium für Theater in einem unorthodoxen Sinne. Die Umstände zwingen uns gerade glücklicherweise, über das übliche Verständnis von Kunst auf der Bühne nachzudenken. Ursprünglich in Anlehnung an Andy Warhols Factory I entstanden, haben wir einfach Andy aus der Rechnung gestrichen und damit eine flache Hierarchie (oder Nicht-Hierarchie) aus Kunstschaffenden unter dem Deckmantel eines Projektes erreicht. Das Ergebnis sind 8 Gruppen, die sich unter unterschiedlichen Vorzeichen dem Stoff von Shakespeares Sommernachtstraum widmen. Hinzu kommen unsere üblichen Abteilungen (Maske, Kostüm, Bühnenbild, Technik, Gestaltung, Dramaturgie), die die Spielgruppen unterstützen und nebenher an Konzepten arbeiten.

Wir erkunden ein uns unbekanntes Feld. Aus diesen Gruppen werden Texte, Videos, Fotografien und Objekte entstehen, die wir der Öffentlichkeit sowohl digital als auch analog präsentieren möchten. Dabei entlehnen wir dem Stück die Wald-Thematik und behaupten, dass Theater-Machen bedeutet, sich in den Wald unseres Unbewussten zu schlagen. Was wir dort finden, werden wir im digitalen Model auf einer Website nachkonstruieren, um die Inhalte dann wieder in den analogen Raum (Kunstraum) zu übersetzen.
Was ist durch die Digitalisierung mit dem ursprünglichen Wunsch Theater zu machen passiert? Was hat sich verändert? Was haben wir dabei erlebt?

Das Projekt fährt also zweigleisig: Digital und analog. In Internet auf einer Website und in Kreuzlingen im Kunstraum.

Programmvorschau

Vernissage mit Live-Präsentation
Freitag 13. November um 19:30
Anmeldung obligatorisch

Freitags während der Ausstellung
um 19:30
Dream Factory: Klappentext

Samstag und Sonntag während der Ausstellung
um 19:30
Dream Factory: Sommernachtstraum

Finissage mit Live-Präsenation
Sonntag 12. Dezember um 19:30

Ausstellung offen vom
Dienstag – Donnerstag 17:00 – 21:00
weitere infos:
http//:www.uni-konstanz.de/Theater/
http//:www.theater.htwg.konstant.de

Es gelten die aktuellen Corona-Verordungen:
Anmeldung bei Veranstalungen, Erfassung der Personalien und Maskenpflicht